Anwendung
Pulverfarbe zum Einfärben von allen mineralischen Mörteln, Betonen, Zement, Kalk, Gips, Modell- und Alabastergipsen, Kunstharz und Epoxidharzen, Dispersions-,Silikat und Siloxan (Silikon)-Putzen und Farben, sowie Fugenmörtel für Fliesen und Verblendmauerwerk.

Pigment-Eigenschaften

Da in unserem Eisenoxid Mineralpulver kein Bindemittel enthalten ist, müssen die Pigmente immer mit einem bindemittelhaltigen Produkt vermischt werden, also bspw. Kalk, Putz, Dispersionsfarbe, Mörtel oder Gips. Erst das Bindemittel sorgt dafür, dass die farbigen Flächen, z.B. Pflastersteine, Verputzungen, Fliesenfugen oder Bodenbeläge, UV-beständig und lichtecht werden. Zudem ist die Farbe dadurch witterungsbeständig und frostfrei. Bei der Mischung aus Baustoff/Farbe und Pigmenten werden weder die Atmungsfähigkeit noch die Wasserdampfdiffusionsfähigkeit des eingefärbten Produktes beeinträchtigt.

Verarbeitung

Das Farbpulver muss direkt in das einzufärbende Produkt mittels Rührwerk kräftig einrührt werden bis eine Klumpenfreie homogene Masse entsteht. Produkten zugegeben werden.

Verbrauch

Je nach gewünschter Farbintensivität ca. 5 % von der Masse des fertigen Produktes zugeben. Bsp. 1 KG Fertigprodukt = 50 g Pigmentzugabe.

Ob im Mörtel, im Kalk, in Dispersionsfarben oder in Kunstharzen – unsere Farbpigmente sind universell einsetzbar und sorgen für eine UV-beständige, lichtechte Farbfläche. Bei den Pigmenten handelt es sich um Eisenoxid Mineralfarbpulver, das sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich geeignet ist. Sie können zwischen zahlreichen Farben wählen, z.B. Klinkerrot, Orange oder Dunkelgrün und das Pulver direkt mit dem Baustoff vermischen, z.B. als Farbpigmente für Beton oder Fugenfarbe.

Anwendungsmöglichkeiten für Farbpigmente

Unsere Pigmente bieten für fast alle Baustoffe Einfärbemöglichkeiten

Da sie sehr feinteilig sind, bieten die Farbpigmente eine extrem hohe Farbtonbeständigkeit und bleichen somit nicht aus. Dank der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten können Sie mit unseren Farbpigmenten im Innen- und Außenbereich attraktive Farbakzente setzen, z.B. indem Sie Fugenmasse einfärben oder ungewöhnliche Farbpigmente dem Beton hinzufügen.

Auch Kombinationen verschiedenfarbiger Pigmente sind möglich. Zudem bieten das Mischen von Baustoffen mit Farbpulver einige Vorteile gegenüber einfachen Farbanstrichen. Im eingefärbten Putz sind die Farbpigmente z.B. dauerhaft im Bindemittel fixiert. Dadurch sind weder Witterungseinflüsse noch Beschädigungen am Putz erkennbar bzw. sind sie weniger auffällig als beim Farbanstrich auf Putz. Dort würde eine Beschädigung sofort als weiße Stelle sichtbar sein.

Verarbeitung des Eisenoxid Mineralpulvers

Geben Sie das Pulver ohne weitere Vorbehandlung direkt in das Produkt, das eingefärbt werden soll. Damit die Masse gleichmäßig gefärbt wird, müssen die Pigmente mittels Rührwerk kräftig eingerührt werden, sodass eine klumpenfreie Masse entsteht. Klumpen zeigen an, dass noch nicht alle mikroskopisch kleinen Pigment-Steinchen mit dem Bindemittel „umhüllt“ sind. Würden Sie mit der verklumpten Masse eine Wand streichen, dann würde statt einer homogenen eine fleckige Farbschicht entstehen.

Wie die Farbe auf den Pflastersteinen, an der verputzten Wand oder auf dem Asphalt aussieht, ist vom Bindemittel abhängig. Bei Kalk wirkt der Farbton anders als bei Gips oder Beton. Wenn Sie Fugenmasse einfärben, kann diese dementsprechend ganz anders aussehen als bei den Farbpigmenten im Beton, obwohl das Verhältnis zwischen Farbenmenge und Bindemittel gleich ist.

Einfluss auf den endgültigen Farbeffekt hat zudem der Farbton selbst: Während bei einer dunklen Farbe wie Eisenschwarz oder Eisenbraun kaum Unterschiede bei verschiedenen Bindemitteln sichtbar sind, sind die Unterschiede bei hellen Farben, wie z.B. Eisengelblich, wesentlich deutlicher erkennbar.

Anwendung der Farbpigmente

Um eine Farbgebung wie in den unten gezeigten Farbproben zu erzielen, reicht die Zugabe von 5 Prozent der Bindemittelmasse, d.h. ein 1 kg Mörtel mischen Sie mit 50 g des gewünschten Farbpigments. Natürlich lässt sich die Farbintensität mit einer höheren Zugabe auch verstärken.